Susanne Lothar stammt aus Hamburg, wo sie Anfang der achtziger Jahre ein Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst aufnimmt. Bereits ihr erstes Film-Engagement im Jahr 1983 wird preisgekrönt. Unter der Regie von Tankred Dorst spielt sie in „Eisenhans“ und erhält den Bundesfilmpreis als „Beste Hauptdarstellerin“.
Trotz des frühen Kino-Erfolges wendet sie sich verstärkt dem Theater zu und übernimmt in den Folgejahren zentrale Bühnenrollen in Hamburg, Köln, Wien, Zürich, Stuttgart, Salzburg und Berlin. 1988 wird Susanne Lothar vom Fachblatt Theater Heute zur „Schauspielerin des Jahres“ gekürt. Zu den Stationen ihres breiten Spektrums zählen fünf Stücke mit Peter Zadek, darunter die Inszenierung von Wedekinds „Lulu“ (1988 – 1992) oder Sarah Kanes „Gesäubert“ (1998) in den Hamburger Kammerspielen. Bei Luc Bondy spielt sie die Burgtheater-Uraufführung des französischen Erfolgsstücks „Dreimal Leben“ (2000). Am Schauspielhaus Frankfurt übernimmt sie 2003/04 die Rolle der Blanche du Bois in „Endstation Sehnsucht“ in der Inszenierung von Burkhard Kosminski.
Zu Beginn der neunziger Jahre verstärkt Susanne Lothar ihre Engagements in Film und Fernsehen. 1993 spielt sie unter der Regie von Gianluigi Calderone in der italienischen TV-Produktion „Il giovane Mussolini“ („Der junge Mussolini“). 1997 beginnt ihre Zusammenarbeit mit Regisseur Michael Haneke, der sie für eine Hauptrolle in der Gewalt-Parabel „Funny Games“ besetzt. “Das Schloss“ und „Die Klavierspielerin“ (2001) sind weitere Filme mit dem österreichischen Regisseur. Für ihre Hauptrolle in „Engelchen“ von Heike Misselwitz wird sie 1997 für den Deutschen Filmpreis nominiert. Es folgen „Der Stellvertreter“ unter der Regie von Costa Gravas, Hans W. Geißendörfers „Schneeland“ und „Nemesis“ von Nicole Mosleh. In Xaver Schwarzenbergers TV-Film „Und ewig schweigen die Männer“ beweist sie 2008 ihre komische Ader. 2009 folgt wiederum eine Hauptrolle im vielfach ausgezeichneten Film „Das Weiße Band“ von Michael Haneke.
Zu ihren aktuellen Produktionen zählen „Die kommenden Tage“ von Lars Kraume, „Die verlorene Zeit“ von Anna Justice sowie Andreas Veiels RAF-Spurensuche „Wer, wenn nicht wir“, in der Susanne Lothar die Rolle der Mutter von Gudrun Ensslin übernimmt. In der britischen Neuverfilmung von „Murder on the Orient Express ist sie ab Juli 2010 im TV-Programm der BBC zu sehen.
Trotz des frühen Kino-Erfolges wendet sie sich verstärkt dem Theater zu und übernimmt in den Folgejahren zentrale Bühnenrollen in Hamburg, Köln, Wien, Zürich, Stuttgart, Salzburg und Berlin. 1988 wird Susanne Lothar vom Fachblatt Theater Heute zur „Schauspielerin des Jahres“ gekürt. Zu den Stationen ihres breiten Spektrums zählen fünf Stücke mit Peter Zadek, darunter die Inszenierung von Wedekinds „Lulu“ (1988 – 1992) oder Sarah Kanes „Gesäubert“ (1998) in den Hamburger Kammerspielen. Bei Luc Bondy spielt sie die Burgtheater-Uraufführung des französischen Erfolgsstücks „Dreimal Leben“ (2000). Am Schauspielhaus Frankfurt übernimmt sie 2003/04 die Rolle der Blanche du Bois in „Endstation Sehnsucht“ in der Inszenierung von Burkhard Kosminski.
Zu Beginn der neunziger Jahre verstärkt Susanne Lothar ihre Engagements in Film und Fernsehen. 1993 spielt sie unter der Regie von Gianluigi Calderone in der italienischen TV-Produktion „Il giovane Mussolini“ („Der junge Mussolini“). 1997 beginnt ihre Zusammenarbeit mit Regisseur Michael Haneke, der sie für eine Hauptrolle in der Gewalt-Parabel „Funny Games“ besetzt. “Das Schloss“ und „Die Klavierspielerin“ (2001) sind weitere Filme mit dem österreichischen Regisseur. Für ihre Hauptrolle in „Engelchen“ von Heike Misselwitz wird sie 1997 für den Deutschen Filmpreis nominiert. Es folgen „Der Stellvertreter“ unter der Regie von Costa Gravas, Hans W. Geißendörfers „Schneeland“ und „Nemesis“ von Nicole Mosleh. In Xaver Schwarzenbergers TV-Film „Und ewig schweigen die Männer“ beweist sie 2008 ihre komische Ader. 2009 folgt wiederum eine Hauptrolle im vielfach ausgezeichneten Film „Das Weiße Band“ von Michael Haneke.
Zu ihren aktuellen Produktionen zählen „Die kommenden Tage“ von Lars Kraume, „Die verlorene Zeit“ von Anna Justice sowie Andreas Veiels RAF-Spurensuche „Wer, wenn nicht wir“, in der Susanne Lothar die Rolle der Mutter von Gudrun Ensslin übernimmt. In der britischen Neuverfilmung von „Murder on the Orient Express ist sie ab Juli 2010 im TV-Programm der BBC zu sehen.

